Von der Verteidigung des Frau-Seins
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Dr von und zu Googleberg

Jaja - der nicht-akademisch beeinträchtigte deutsche Michel unterstützt mit Hilfe der (natürlich) Blöd-Zeitung unseren Plagiatsminister. Natürlich tut er das, denn Herr von Guttenberg hat ja nur fortgeführt, was nicht nur jungen Menschen in Deutschland seit Jahren vorgelebt wird. Das deutsche Bürgertum ist endgültig vorbei! Akademiker aller Bundesländer, vereinigt Euch und wandert aus!

In Deutschland wird Leistung nicht mehr belohnt, da könnt Ihr studieren und promovieren wie Ihr wollt, aber Ihr werdet mit aller geistigen Leistung niemals so viel verdienen wie ein aufgrund seiner Beziehungen gewählter Aufsichtsratsvorsitzender irgendeines beliebigen Aktienkonzerns, wie ein Superstar, der innerhalb weniger Wochen vom vorbestraften Sozialpflegefall zum Popstar hochgedrexelt wird, wie ein Musikproduzent, der schon lange mit den Einfällen und Ideen anderer viel Geld verdient und verbrannte Erde hinter sich lässt, wie eine Frau ohne Ausbildung, die sich speziell durch ein wenig dämliches Getue zur Werbeikone hochstilisiert und fortan als Millionärin durchs Leben geht.

Nein, Leistung wird nicht mehr belohnt, und auch nicht mehr benötigt. Es geht doch auch ohne, siehe oben! Und wer es trotz aller Castingsendungen, Wer wird Millionär-Shows und Lotterien nicht schafft, kann immer noch auf ausreichende Unterstützung durch den Staat hoffen. Schließlich liegen hunderttausende junger Menschen bis mittags im Bett rum und nölen: "Warum soll ich irgendwo für 3,50 Euro die Stunde schuften, wenn ich dadurch am Monatsende maximal 100 Euro mehr in der Tasche hab als wenn ich gar nichts tue?" Richtig, sehe ich auch so. Wozu noch eine Ausbildung machen, lernen, sich fortbilden, Leistung zeigen, wenn es doch auch viel bequemer und einfacher geht?

Seit dem Untergang des deutschen Adels regierte in Deutschland das Bürgertum. Nicht mehr Herkunft, Besitz und Name zählten, sondern Leistung. Wer fleißig war, studierte oder ein Unternehmen gründete und sich mit Intelligenz und Geschäftstüchtigkeit nach oben arbeitete, blieb dort auch, eine bürgerliche Zukunft schien gesichert. Der Leistungsgedanke ist so deutsch wie kaum ein anderer. Doch nun ist er wieder einmal öffentlich mit Füßen getreten worden, nur auf einer anderen Ebene.

Ein Plagiatsdoktor zieht sich geschickt durch arrogant-demütigen Verzicht auf die Doktorwürde aus der Affäre, das Verfahren wird eingestellt und nicht weiter untersucht, hunderte von Doktoranden beißen in die Tischkante ob der hochnäsigen Aussagen, die in diesem Rahmen getätigt wurden.

Die meisten Doktoranden - und inzwischen auch die meisten Studenten - haben neben der wissenschaftlichen Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen, viele haben auch eine Familie zu versorgen und sind nicht so auf Rosen gebettet wie ein Adliger, der von seiner Familie mit einem guten Namen und einem verdammt hohen Vermögen ausgestattet wurde. Ist das ein Grund für alle, ihre Doktorarbeit aus diversen anderen Texten zusammenzukopieren? Wieso kann man an einer renommierten Universität überhaupt ein Summa cum laude für eine Doktorarbeit erhalten, deren Kern aus anonymen Semesterarbeiten und Diplomarbeiten zusammenkopiert wurde? Geht das auch ohne Titel und adlige Abstammung? Es wäre einen Versuch wert... wenn nicht für normale Menschen die Konsequenz einer solchen Handlung viel zu tiefgreifend wäre.

Denk ich an Deutschland bei der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht...

Und was sage ich meinem Kind, wenn sie beim Mathetest in der Schule nur mal kurz gucken wollte, was die Nachbarin als Lösung geschrieben hat? Ist schon ok - wenn du damit durchkommst und dich nur nicht erwischen lässt, mach das ruhig! Besser gut abgeschrieben als schlecht selber gelöst - oder was?
24.2.11 08:27
 



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