Von der Verteidigung des Frau-Seins
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Chaos-Parade...

Nach dem wirklich gelungenen Still-Leben ist das Ruhrgebiet mal wieder im Munde der ganzen Welt - leider diesmal aus einem viel unschöneren Grund. 19 Tote und über 340 Verletzte sind die Bilanz der diesjährigen (und hoffentlich letzten) Love-Parade in Duisburg.

Die Verantwortlichen versuchen sich seit gestern Abend mit dämlichen Ausreden und viel Bla-Bla aus der Affäre zu ziehen - ich hoffe, es wird keinem der Herren gelingen und sie ALLE werden zur Rechenschaft gezogen für ihre Versäumnisse, die nun einige junge Menschen das Leben gekostet hat!

Eine viel zu kleine Veranstaltungsfläche (laut Genehmigung der Stadt Duisburg für 250.000 Menschen genehmigt, der Veranstalter hat aber 500.000 angemeldet und insgeheim wurde bekanntlich mit mindestens 1 Million geplant - wie kann allein das sein?), ringsum abgeschlossen mit Bauzäunen und begrenzt von Eisenbahnschienen, auf denen ganz normale Züge fahren, und einer höher gelegten Autobahn. Noch dazu ein einziger Zugang, der gleichzeitig der einzige Ausgang war und laut Unterlagen ein Durchlassvermögen von 60.000 Menschen pro Stunde hatte.

1000 Ordner und einige mehr Polizisten, die offenbar alle mit der Situation und der Aufgabe völlig überfordert waren (zumal ein Großteil der Polizisten am Hauptbahnhof und in der Innenstadt unterwegs war und NICHT am Veranstaltungsgelände). Man hätte die Tragödie nicht nur ahnen können, sondern müssen!

Dass die Veranstaltung nach dem Unglück nicht abgebrochen wurde, ist mir auch ein Rätsel. Erklärt wurde das ganze mit der angeblichen Angst vor einer weiteren Massenpanik, wenn all die Besucher (die gestern gegen 17 Uhr noch vom Veranstalter mit 1,4 Millionen bejubelt wurden, heute Mittag in der Pressekonferenz vom Polizeisprecher mit "belastbaren 105.000" runtergerechnet wurden?!?) gleichzeitig das Gelände wieder verlassen wollen würden. Es wurde aber im gleichen Atemzuge gesagt, dass ein valides Sicherheitskonzept vorgelegen habe. Nur frage ich mich - wenn man nicht in der Lage ist, mehrere tausend Besucher gleichzeitig von einem Gelände zu evakuieren, um eine Veranstaltung zu beenden - wie hätte denn das Sicherheitskonzept ausgesehen im echten Katastrophenfall? (Bombenexplosion, Feuer....) Hätte man dann die brennenden Raver einfach weiterfeiern lassen, aus Angst vor einer Massenpanik??

Äußerst merkwürdig, das ganze... aber dank zahlreicher Fotohandys wird die Staatsanwaltschaft wohl einige Wochen mit der Sichtung von Beweismaterial und Zeugenaussagen beschäftigt sein, bis das ganze dann geklärt wird. Und spätestens dann müssen Köpfe rollen!

Unfassbar, so etwas....
26.7.10 00:05
 



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